Elektrisiert: Silke Grosse-Hornke berichtet
von ihrer Testfahrt mit dem Tesla Model X

  • Bereit für die Premiere: Ich habe noch nie ein Elektro-Auto gefahren und bin sehr gespannt. Am Startpunkt Kamen im Ruhrgebiet erklärt mir ein Mitarbeiter alles, was ich wissen muss.

  • Die auffälligen Flügeltüren sind so gebaut, dass sie sich auch in engen Parklücken öffnen lassen. Der Hersteller hat für das Design einige Preise abgeräumt.

  • Futuristische Sitze mit integrierten Gurten. Im Wagen haben bis zu sieben Personen Platz.

  • Netzteil nicht vergessen! Der Tesla-Mitarbeiter erklärt mir, dass das Ladekabel neben Strom auch Informationen überträgt. Die Ladestation identifiziert das Fahrzeug. So können Stromrechnungen automatisch beglichen werden.

  • Ein großer Touchscreen ersetzt die Mittelkonsole. Das Gerät funktioniert wie ein Tablet: Man kann damit im Internet surfen und Smartphone-Daten problemlos darauf übertragen, etwa das Adressbuch.

  • Das Navigationssystem zeigt sämtliche Ladestationen entlang einer Route an und berechnet, wo und wie lange das Auto unterwegs Strom tanken sollte. An den Schnell-Ladestationen dauern diese Stopps 30 bis 60 Minuten. Damit man die Pausen entspannt nutzen kann, stehen die Stationen neben Restaurants oder Cafés mit 24-Stunden-Service.

  • Noch ist es ungewöhnlich, aber in Zukunft wird das ein alltäglicher Handgriff für viele Autofahrer sein. Die Frage ist nur, wie schnell sich Elektrofahrzeuge etablieren werden. Aktuell machen E-Mobile weniger als ein Prozent der Neuzulassungen in Deutschland aus. Einzelne Autokonzerne haben sich vorgenommen, in weniger als zehn Jahren den Elektroanteil ihrer weltweiten Produktion auf 25 Prozent zu steigern. Newcomer Tesla will bereits 2018 jährlich eine halbe Million Fahrzeuge bauen.

  • Von null auf hundert in unter vier Sekunden, und das auch noch extrem leise – Fahren mit Strom macht Laune. Spaß bringen auch kleine Gags im Steuerungsmenü: Eine besonders sportliche Motoreinstellung trägt die Bezeichnung „Insane“. Aber verrückt ist dieses Auto absolut nicht. Es zeigt, dass E-Mobilität schon heute eine Alternative ist.