Chillen mit Alpakas

    Sie liefern nicht nur feine Wolle, sondern auch Entspannung: Alpakas sollen helfen, Stress abzubauen. Unser Kollege Erik Rulands kann das bestätigen. Er hat sich im Schwarzwald der meditativen Alpaka-Beobachtung hingegeben.

    Links Erik Rulands mit seinem Lieblings-Alpaka Manni, der mit braunem Fell und weißem "Pony" aus der Gruppe heraussticht

    Alpakas haben das Einhorn als Trend-Tier abgelöst: Sie zieren Kleider, stapfen durch Werbespots und sind ein Like-Garant auf sozialen Medien. Auch Erik Rulands hat sich im Internet in die Mini-Kamele verguckt, als ein Freund Bilder vom Alpaka-Hof seines Bruders im Schwarzwald teilte. „Es war eine spontane Idee, dort ein paar Tage Urlaub zu machen. Und es war eine gute Wahl“, erzählt Erik. „Obwohl Alpakas eher scheu sind und den Kontakt zu Menschen nicht übermäßig suchen, haben sie eine sehr entspannende Wirkung.“

    Wie viele Alpaka-Halter in Deutschland bietet auch Eriks Gastgeber Erlebniswanderungen mit den Tieren an. Andere vermarkten den Alpaka-Spaziergang sogar als Anti-Stress-Therapie für Manager. Angst vor dem Anspucken müssen Menschen nicht haben, das hatte man dem Kollegen versichert: Lamas spucken, um sich zu schützen. Alpakas spucken vor allem Artgenossen an, zum Beispiel wenn sie sich um Futter streiten. Um als Mensch ins Visier zu geraten, muss man schon sehr viel Zeit mit den Tieren verbracht haben und als Herdenmitglied anerkannt sein.